Wuff wuff, ich bin der Arko ein liebenswerter, fröhlicher Schäferhund aus dem Tierheim Sedelsberg. Endlich habe ich den Mut gefasst, mich bei euch vorzustellen.

Ohne hier ab zu jammern, möchte ich euch aus meiner Vergangenheit erzählen. Als ich klein war, so etwa vor drei Jahren hat ein Mensch mich in einen Zwinger gesteckt. Da saß ich die ganze Zeit, bis ich nach Sedelsberg ins Tierheim durfte.

Dort habe ich jeden Tag auf einer großen Wiese Auslauf. Sie gehen mit mir spazieren und machen coole Spiele mit mir. Meine Pfleger möchten das ich im Tierheim viel lerne. Das finde ich klasse, weil es Spaß macht und sie sich freuen, wenn ich mich bemühe. Sie streicheln mich oft und so liebevoll, da geht mir das Herz über vor Glück.

Meine Nachbarhunde haben mir erzählt, dass ich nicht im Tierheim bleibe. Das glaube ich fast nicht. Aber sie sagen auch, dass liebe Personen kommen, die mit mir zusammen in einem Haus leben und für mich da sind. Noch nie habe ich in einem Menschen-Bau gewohnt, war immer draußen im Zwinger eingesperrt.

Wie ist es denn so, wenn man mit den Menschen zusammenlebt? Alle Hunde im Tierheim schwören, das es ganz toll ist. Außer die Putzerei, die habe ich hier schon kennengelernt und davor fürchte ich mich. Ein Staubsauger ist unheimlich, Wischer und Besen machen mir Angst. Es ist zu merkwürdig, was die Menschen auf den Fußböden veranstalten. So etwas kapiert kein Hund, glaube ich.

Es gibt noch etwas, wovor ich Angst habe. Es sind fremde Hunde, die ich nicht abschätzen kann. Deshalb ist es gut, wenn ich sie kennenlernen darf, bevor wir von der Leine kommen.

Über eine Sache mache ich mir Sorgen, wie ist es mit kleinen Kindern? Ich kenne sie gar nicht und kann ihr Verhalten nicht abschätzen. Es ist besser, wenn ich in eine Familie ohne Menschenkinder komme, dann hat niemand von uns Stress.

Meine Hobbys sind das Laufen auch am Fahrrad. Schwimmen ist klasse und ich liebe Bälle. All diese wunderbaren Sachen würde ich gerne mit meinen neuen Leuten machen. Ich träume schon von diesen liebenswerten Menschen, die mir ein Zuhause schenken. In meinen Träumen laufen wir draußen im Freien und sind überglücklich. Sie zeigen mir das Leben in Freiheit.

Oh, wie wäre es schön, wenn ich Menschen finde, die mir helfen, in dieser Welt zurechtzukommen. Erst wenn ich viel gesehen und kennengelernt habe, wird meine Angst völlig verschwinden. Ich bin ganz tapfer und neugierig auf ein neues, schönes Leben.

Wer mag mich, wer wünscht sich einen treuen und fröhlichen Partner, wie ich es sein werde?